landschaften,

die sich in auflösung befinden,
ein weites feld,

die konturen verschwommen.
eintauchen

in ein nichts, in ein rauschen,
ein hauch als ahnung.

ich horche in den nebel,
und das gedämpfte Licht macht
alles nah und fern zugleich.
kann die form,

die sich auflöst,

eine idee transportieren?

manchen ist es gegeben:
hinwegsehen

über ungewissheiten,
das schwebende umarmen,
die traumgewebe

schwer und leicht zugleich.

Der „Club Soroptimist Steirisches Ennstal“, eine Wohltätigkeitsorganisation von Frauen für Frauen, organisierte kürzlich eine Benefizveranstaltung im bezaubernden Schloss Thannegg-Moosheim und überraschte die zahlreich erschienenen Gästen mit einem Abend für alle Sinne.

Das ehemalige Verlies und der Wappensaal des Schlosses wurden zum Ausstellungsraum, in dem die vielschichtigen, meist großformatigen Werke von Christa Dietl ihre ganze Strahlkraft entfalten konnten. Literarisch gestaltet wurde der Abend von dem in Salzburg geborenen, vielfach preisgekrönten Schriftsteller Bodo Hell. Auf Anhieb „funkte es“ zwischen Hell und der Gruppe „Ybbsfeldstreich“ und so kam es spontan zu einem improvisierten „Duett“ zwischen Hells rasant gelesenen Texten und dem jugendlich-dynamischen Ensemble der Musikschule Ybbsfeld.

 

Und auch die ausgestellten Bilder von Dietl verfehlten ihre Wirkung bei den Besuchern nicht: „So einen Andrang auf Bilder hat es noch bei kaum einer Veranstaltung gegeben“, so die Schlossherrin Gerlinde Schrempf.

 

Der Großteil des Veranstaltungserlöses kommt den sozialen, regionalen Projekten des Clubs Soroptimist Steirisches Ennstal zugute. (Pressetext)